Ausflüge und Reiseberichte

„Kultur macht stark“ – Musik- Workshop mit den Priester-Sisters

Am 16./17.06.2022 fand in unserer Schule ein Musik- Workshop mit den Priester-Sisters und den Wahlpflichtkursen Musik aller Klassenstufen statt.

An beiden Tagen musizierten die SchülerInnen der Musik-Kurse, angeleitet durch die Priester- Sisters, 3 musikbegeisterte Schwestern, die über die Musikschule Treptow-Köpenick im Rahmen des größten Förderprogramms der kulturellen Bildung in Deutschland „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zu uns kamen.

Die SchülerInnen der Musik- Kurse musizierten auf unterschiedlichsten Instrumenten und erarbeiteten verschiedene Songs, angeleitet und unterstützt durch die Priester-Sisters.

Die Vorkenntnisse, die die Schülerinnen durch den Kursunterricht mitbrachten und Neugier, auch andere Instrumente auszuprobieren, ließen eine intensive Probenarbeit und eine für alle Beteiligten begeisterte und begeisternde musikalische Atmosphäre entstehen.

Im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ist eine Fortführung dieser erfolgreichen Workshops für das neue Schuljahr 2022/23 angedacht.

Suzann Mühlnikel (Fachbereichsleitung Musik)

Spendenübergabe der Klasse 10a in der Gemeinschaftsunterkunft Alfred-Randt-Straße

Am 6.07.2022 hat eine kleine Delegation der SchülerInnen der Klasse 10 a die aus dem im März auf dem „Foodbasar mit Gitarrenbegleitung“ erwirtschafteten 440 Euro für ukrainische Flüchtlingskinder in der Einrichtung übergeben.
Die SchülerInnen der 10a entschieden gemeinsam, das Geld dem Verein „Allende2hilft“ zukommen zu lassen, der dort vor Ort unterstützende ehrenamtliche Arbeit leistet.

Herr Warbelow, Gesamtelternsprecher der Isaac-Newton-Schule und zugleich auch Vorsitzender des Vereins vermittelte den Kontakt mit der Einrichtung, sodass Ayleen, Joan, Lotti, Nisha und Jasmin aus der 10a am 6.7.2022 die Spende an die ukrainischen Kinder übergeben konnten.

Vom Spendengeld der Klasse wurden Schulrucksäcke, Trinkflaschen und Brotbüchsen gekauft, die die Kinder für den zukünftigen Schulbesuch in Deutschland benötigen.

Die Dankbarkeit der ukrainischen Kinder (und anwesenden Mütter) war für die kleine Delegation der SchülerInnen beeindruckend und vermittelte ihnen das Gefühl, hier unmittelbar durch ihre gemeinsame Aktion etwas Gutes bewirkt zu haben.

Damit verabschieden die SchülerInnen sich auch aus der Isaac-Newton-Schule, sie hatten bereits am Vortag ihre Abschlusszeugnisse erhalten und beginnen nun einen neuen Lebensabschnitt.

Suzann Mühlnikel (Klassenlehrerin der 10a)

Ethisches Fotoprojekt: Was ist das gute Leben in der Stadt der Zukunft?

Von März bis Mai 2022 nahmen die Klassen 7c und 7d an einem Projekt im Ethikunterricht teil. Im Mittelpunkt des Projektes stand die Frage, in welcher Stadt die Schüler:innen leben wollen. Dabei wurde ein besonderer Fokus auf umweltethische Perspektiven gelebt.

Soll in einer Stadt mehr Platz für Autos oder mehr Platz für Parks sein? Wollen wir in einer Stadt leben, die verschmutzt ist? Was muss passieren, damit wir uns in einer Stadt wohlfühlen können? Was brauchen Jugendliche, was braucht die Natur?

Um sich dieser Thematik praktisch anzunähern, wurde das Medium der Fotografie eingeführt und die Schüler:innen durften mit ihren Smartphones auf Fotosafari in der Großstadt gehen. Hier wurde erfasst und dokumentiert, was das Leben in der Stadt wertvoller macht bzw. beeinträchtigt.

Das Projekt endete mit einer Ausstellung, für welche die Schüler:innen Noemi und Arne aus der 7d folgende Einführung gaben:

Hey Leute, willkommen zu unserem Projekt „Das Gute in der Stadt der Zukunft“. Wir haben uns die Frage gestellt, wie eine gute Stadt in der Zukunft aussehen soll. Deswegen zeigen wir euch heute, wie unsere Stadt der Zukunft aussehen würde.

Angefangen hat alles damit, dass Frau Venjakob uns den Fotographen Jon vorgestellt hat. Er hat uns gezeigt, wie seine Arbeit funktioniert. Ein paar Tage später haben wir einen Ausflug in den Spreepark gemacht und gelernt, wie man professionellere Fotos macht. Wir haben viele Fotos gemacht und unsere ersten Ziele erreicht. Danach haben wir die Aufgabe bekommen, ein paar Fotos von Dingen zu machen, die wir in der Stadt der Zukunft haben wollen und ein paar Fotos von Dingen zu machen, die wir nicht in der Stadt der Zukunft haben wollen. Daraus ist nun unsere Ausstellung entstanden. Danke, dass ihr zugehört habt!“  

Lichtschwerter

Besuch im Laserlabor der Berliner Hochschule für Technik

Am 30.06.2022 besuchte die Klasse 7a in Begleitung von Frau Glaser das Laserlabor von Prof. Dr. Georg Sommerer an der Berliner Hochschule für Technik in Berlin Wedding.

Nachdem der Professor die Schüler:innen in die Grundlagen von Licht und Lasern eingeführt hatte, durften sie das Labor begutachten und bei allerlei Versuchen in die praktische Welt der Lasertechnik eintauchen. Als krönender Abschluss wurde mit Hilfe eines Fotoblitzes ein schwarzer Luftballon zum Platzen gebracht – Lasertechnik macht es möglich.

Es war eine gleichfalls aufregende wie lehrreiche Exkursion.

Vielen Dank noch einmal an Prof. Dr. Sommerer.

 

Die Isaac Newton Schule geht an die Uni

Bericht über die Exkursion an die Berliner Hochschule für Technik (BHT) 

Am Montag, den 13.06.2022 haben wir, die Klassen 10a und 10d, zusammen mit Fr. Glaser, Hr. Piatkowski und Hr. Siozis die Berliner Hochschule für Technik (BHT) in Berlin Mitte besucht. Hierbei ging es um das Themengebiet der Medizinphysik.

Zunächst hat uns Prof. Modler einen kurzen Einblick in die Universität gegeben, bevor die Vorlesung begann. Diese drehte sich dann um Harnsteine und deren verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Hierbei waren die verschiedenen Behandlungen chronologisch von der ältesten zur modernsten geordnet. Die älteste Behandlungsmöglichkeit war gleichzeitig die maximalinvasivste, d.h. die Behandlung, bei der ein offener Schnitt notwendig war. Dementsprechend war die modernste Behandlung die minimalinvasivste, also diejenige, bei der kein Schnitt oder ähnliches notwendig war. Durch Schallwellen ist es heutzutage nämlich möglich, Harnsteine ohne Verletzung des Körpers zu behandeln.

Daraufhin ging es mit einem Rundgang durch die Labore weiter, bei dem wir uns Röntgenmaschinen und Scanner näher anschauen und auch einiges scannen konnten, wie beispielsweise Handys und Taschen.

Alles in allem hat uns die Exkursion sehr gefallen. Trotz der vielen langen Begriffe haben wir viel Informatives dazugelernt und sind neugierig auf mehr.

Nochmal ein großes Dankeschön an alle Professoren 🙂

Das Waldsofa-Schulprojekt

Die Idee von nachhaltig produzierten Sitzmöbeln für den anliegenden griechischen Park entstand vor über einem Jahr. Über einen Sondermittelantrag an die BVV (Bezirksverordnetenversammlung) wurden im Sommer 2021 die finanziellen Mittel für eine Zusammenarbeit mit dem ‘Baumbändiger’ Christian Friedrich zugesagt.

Dieser nutzt Holz aus Berliner Parks und Waldgebieten, welches unabhängig der weiteren Nutzung gefällt wurde (Sturm, Straßenbau etc.).

Im Herbst fanden sich dann nach längerer Suche im Teufelsseer Forst unsere Bäume: zwei dicke Eichenstämme wurden vom Köpenicker Forstamt zur Verfügung gestellt!

Gemeinsam mit 14 Schülerinnen und Schülern unserer Schule wurde das Holz im April live im Forst zugesägt und zur Schule transportiert. Während die Stämme in Bretter und Latten zersägt wurden (alles in Handarbeit), lernten die Jugendlichen erste Holzbearbeitungsmethoden kennen. Diese wurden dann in der zweiten Workshop-Woche direkt an den entstehenden Waldsofas angewandt. Somit konnte auch die neu renovierte Holzwerkstatt der Schule gebührend eingeweiht werden.

Am 11.06. war es dann so weit: mit einer offiziellen Parkfeier wurden die Waldsofas enthüllt. Die Staatssekretärin für  Engagement-, Demokratieförderung und Internationales, Frau Trăsnea, und unserer Bezirksbürgermeister, Herrn Igel, überreichten unseren SchülerInnen ihre Workshop-Urkunden und sprachen ein riesengroßes Lob aus für diese hervorragende Leistung.

Geplant und organisiert wurde das gesamte Projekt von der Nachbarschaftsinitiative SchöneVibes Kollektiv.

Food Basar für Ukrainehilfe

Alle sehen täglich die unfassbaren Bilder aus dem Kriegsgebiet der Ukraine. Wir SchülerInnen der Klasse 10 a wollten etwas tun gegen unsere Ohnmacht und Hilflosigkeit angesichts des Grauens. So haben wir gemeinsam überlegt, was wir hier, bei uns, tun können: Spenden sammeln für die besonders vom Krieg betroffenen Kinder der Ukraine, um das größte Leid vielleicht ein wenig zu lindern.

Wir haben am 23.3.2022 in der Isaac-Newton-Schule einen Food Basar innerhalb kürzester Zeit organisiert und veranstaltet. (natürlich unter Einhaltung aller Hygienevorschriften!)

Der Kunstkurs hat Werbeplakate entworfen und gestaltet.
Bennis Mutter hat Hot Dog Kits aus dem IKEA besorgt, viele haben Kuchen gebacken bzw. türkische Köstlichkeiten und: Wir haben alles verkauft. Viele (LehrerInnen und SchülerInnen) haben Köstlichkeiten gekauft UND zusätzlich das Restgeld gespendet.
Die Gitarrenbegleitung des Musikkurses hat den Verkauf sicher noch beflügelt.

Alles in allem war unser Basar ein großer Erfolg: Wir haben 440 Euro eingenommen und wollen das Geld für ukrainische Kinder, die mit ihren Müttern geflohen sind und nun im Flüchtlingsheim im Allende-Viertel eine erste Unterkunft gefunden haben, spenden.
Unsere Geldspende von 440 Euro geht an den Verein Allendehilft.e.V.

Unsere Aktion ist unbedingt zur Nachahmung empfohlen!!!

Die Klasse 10a

 


 

 

Manga AG

  • Manga zeichnen/Lesen
  • Asiatische Kultur erleben (Museum, Japan Festival, Hanabi Picknick etc.)
  • Austausch über Manga´s
  • Filmnachmittage
  • Anime Musik hören
  • Gemeinsam Asiatisch kochen (z.B. Ramen, Onigiri)

Wir treffen uns jeden Mittwoch um 14:00 Uhr. Jeder hat einen eigenen Block, indem man malen, zeichnen und gestalten kann, was man möchte (man muss nicht zeichnen können). Dabei hören wir Anime Musik. Manchmal gehen wir in ein Museum, auf asiatische Veranstaltungen oder kochen zusammen.

Bei allem was wir machen, haben wir ganz viel Spaß zusammen. (Niklas 8a)


 

 

Tag der Literatur 2022

Am 23. Februar 2022 fand eines der Highlights unseres Schullebens statt – der Tag der Literatur. Im normalen Unterrichtsgeschehen wurde fleißig zum Thema „Literatur“ und „Schriftstellerei“ gearbeitet und  vom Märchenparcour in Sport bis zum kreativen Schreiben im Deutschunterricht wurden  viele schöne Projekte realisiert.

Parallel dazu nahmen von ihrer Klasse ausgewählte Vertreter:innen am großen Lesewettbewerb der Isaac-Newton-Schule teil. Mit einem selbstgewählten und einem von der Jury gestellten Text kämpften die Teilnehmer:innen mit Eifer und jeder Menge Engagement um die vorderen Plätze in ihrer Klassenstufe. Zu gewinnen gab es Büchergutscheine zwischen 10€ und 30€, um den Lesehunger auch außerhalb der Schule stillen zu können.

Ein Highlight des Tages der Literatur waren aber zweifelsohne wieder die Autor:innen-Lesungen verschiedener Jugendbuch-Autor:innen. Dieses Jahr hatte der Fachbereich Deutsch Johannes Groschupf („Lost Places), Natalie Savina („Love Alice“) und Beate Dölling („Lügenbeichte“) zu Gast. Die Schüler:innen lauschten gespannten den Ausführungen und Lesungen der Autor:innen und durften in den anschließenden Gesprächsrunden alle Fragen stellen, die ihnen unter den Nägeln brannten.

Alles in allem war der Tag der Literatur für alle Schüler:innen und Kolleg:innen aber auch für die Autor:innen ein voller Erfolg.
Wir freuen uns bereits auf den Tag der Literatur 2023!


Wertewoche im FEZ

Wertewoche im FEZ

Ende Dezember 2021 verbrachte der achte Jahrgang eine ganze Woche im FEZ. In acht verschiedenen Workshops sollten die Jugendlichen die Gelegenheit haben, sich mit einem demokratischen und gleichberechtigten Zusammenlebens auseinander zu setzen und dieses in unterschiedlichen Formen künstlerisch umzusetzen.

Partizipation bei der Themenwahl

Bereits im Frühjahr 2021 wurden während der Schulschließungen die Schüler*innen des damaligen siebten Jahrgangs befragt, mit welchen Themen sie sich im Rahmen der Wertewoche beschäftigen wollen. Herausgekommen sind dabei vielfältige Wünsche, welche die unterschiedlichen Interessen der Jugendlichen wieder spiegeln. In Zusammenarbeit mit der Projektleitung des FEZ wurde dann ein Programm zusammen gestellt, in welchem sowohl die Anliegen der Schüler*innen als auch die Perspektive einer übergreifenden Demokratiebildung berücksichtigt worden sind. So wurde ein Programm entwickelt, das die vielfältigen Interessen unser Schüler*innen berücksichtigt.

Zeichnen zwischen Wald und Rap

Am 14. Dezember war es schließlich so weit. Am Dienstagmorgen versammelte sich die Schule vor dem FEZ, um dort von den Teamer*innen in Empfang genommen zu werden. In einem Tanzworkshop lernten die Jugendlichen ihre bereits vorhandenen Tanzkünste noch weiter zu verbessern. Der Berliner Rapper Tierstar vermittelte seiner Gruppe nicht nur, wie man in einem Battlerap schnell die passende Line parat hat, er sprach mit seiner Gruppe auch darüber, welchen Ursprünge der HipHop hat und dass Empowerment dabei eine große Rolle spielt. Wiederum eine andere Gruppe arbeitete mit 3D-Druckern und konnte am Ende einen selbstgedruckten und programmierten Bewegungsmelder mit nach Hause nehmen. Im Workshop über den Wald, wagte die Gruppe den Ausflug ins Gehölz der Wuhlheide und lernte dort etwas über die Funktion des Waldes in unserem Ökosystem, wie man mit einem Feuerstein ein Lagerfeuer macht und einen Unterstand baut. Im Atelier des FEZ entwickelte eine Gruppe ihren ganz eigenen Garten der Werte. Und im Kurzfilm Workshop wurde binnen einer Woche ein eigenes Drehbuch geschrieben, das anschließend in einem Film umgesetzt wurde.

Abgeschlossen wurde die Wertewoche am Freitag mit einem großen Zusammenkommen im Foyer des FEZ. In einer Show hatte jede Gruppe die Gelegenheit die Ergebnisse ihres Workshops zu präsentieren und die der anderen anerkennend zu bejubeln. Ein großer Spaß bei dem getanzt, geklatscht und viel gejubelt wurde.

C. Walzer & P. Hanke