Paris Fahrt 2025-26

ENDLICH IN PARIS!

Am 17.11.2025 war es endlich soweit. Der Französischkurs 10 und die begleitenden Lehrkräfte standen aufgeregt am Gate des Flughafens und es ging los nach Paris! Das Erasmus-Programm und das Bildungs- und Teilhabepaket machten es möglich, dass 14 Schüler:innen auf diese Reise gehen konnten. Für einige war es der erste Flug – ein echtes Abenteuer!
Zwei Stunden später waren wir da und wurden von einem Bus in unser Hostel an der Porte de Vincennes gebracht. Alle aus der Gruppe bekamen eine Wochenkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel und so musste sich niemand mehr Gedanken über die Fahrkarten machen.
Danach tauchten wir in das Leben von Paris ein. Auf dem Programm standen der Schulaustausch, Kultur, Nachhaltigkeitsprojekte, Alltag und natürlich einige touristische Highlights.
Besonders gespannt waren wir auf den Besuch unserer Partnerschule, des „Collège Henri Wallon“ in Ivry-sur-Seine bei Paris. Dort gab es ein Wiedersehen mit vielen französischen Schüler:innen, die im Oktober an unserer Schule gewesen waren! Nach einem Frühstück ging es in gemischten deutsch-französischen Gruppen in die Klassenräume. Im Kunstunterricht malten die Schüler:innen „typische“ Symbole ihrer Länder in den Farben der französischen und deutschen Flagge, im Sprachunterricht wurden Alltagsgespräche geübt. Danach gab es Mittagessen in der Schulkantine.
In den Pausen war Entspannung auf dem Schulhof angesagt. Es gab Sprachspiele oder die Schüler:innen konnten sich „einfach“ mit den französischen Kids unterhalten. Viele waren sehr neugierig auf die deutschen Gäste!
Für weitere Begegnungen wurden unsere Schüler:innen von einer Sprachschule fit gemacht. Eine Französischstunde fand sogar auf dem Wochenmarkt statt. Da konnten auch gleich Einkaufsgespräche geübt werden!
Touristische Highlights durften natürlich nicht fehlen. Wir besuchten das Schloss von Versailles, das mit seiner Größe, seinen luxuriösen Sälen und seinem großen Park alle in Staunen versetze.
Mit dem Ausflugsboot auf der Seine kamen wir ganz von selbst an vielen berühmten Orten vorbei. Der guten Stimmung auf dem Boot konnte auch der strömende Regen nichts anhaben und es wurden viele Fotos gemacht.
Zwei Sehenswürdigkeiten lernten wir näher kennen: Im Louvre wollten natürlich alle die Mona Lisa sehen. Das war gar nicht so einfach, weil der Saal so voll war, dass man nur kurz einen Blick auf das berühmte Gemälde erhaschen konnte. Und es war erstaunlich klein! Das bekannte Porträt von Ludwig XIV. konnte nur durch einen Spalt in der Tür bewundert werden, weil der Saal gerade renoviert wurde.
Ein besonderes Erlebnis war es, den Eiffelturm bei Nacht zu sehen. Nach der Fahrt mit dem Aufzug genossen wir den unglaublichen Blick über Paris. Schon vom Schiff aus hatten wir den Eiffelturm zur vollen Stunde glitzern sehen.
In nachhaltigen Projekt „La Petite Rockette“ konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und sehen, wie verschiedene gespendete Waren für den Verkauf sortiert wurden: vor allem Second-Hand-Kleidung, aber auch Spielsachen, Möbel und Deko-Gegenstände. Danach kauften sich einige aus unserer Gruppe coole Pullover und T-Shirts, aber auch Kleinigkeiten wie eine Armbanduhr.
In der „Recyclerie“ besichtigten wir ein Restaurant in einem ehemaligen Bahnhof und einen Gemüsegarten neben stillgelegten Bahngleisen. Danach durften wir den leckeren Honig der Stadtbienen probieren, die auf dem Bahnhofsdach leben.
Überhaupt kam das leibliche Wohl nicht zu kurz: Morgens gab es im Hostel immer ein reichhaltiges Frühstück. Im Lauf der Woche besuchten wir verschiedene Restaurants. Einige besonders Mutige bestellten ihr Essen selbst auf Französisch. Es gab eine Käseverkostung und ein Crêpes-Essen mit Sprachspielen, die von zwei französischen Studierenden angeleitet wurden. Und wir besuchten die hippe Foodhall „La Felicitá“.
Während unserer Touren durch die Stadt machten wir immer wieder Halt, weil findige Kids Bäckereien mit leckeren Macarons, Cookies oder anderen Süßigkeiten entdeckt hatten.
Am 21.11. landeten wir wieder sicher zu Hause – voller Eindrücke von fünf Tagen mit vollem Programm und wieder in gewohnter Umgebung.